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Hallo, Ich! – Ein Hoch auf die Zeit allein

Von nervigen Fragen über unglaubwürdige Gesichter – jedes mal das Gleiche, wenn man diesen einen Satz ausspricht: „Ja, ich bin alleine hier!” Dabei ist es alleine manchmal einfach am schönsten.

Hältst du es mit dir allein aus?

Da war sie wieder, diese leidige Frage, Freitagabend beim Apero einen Tag vor meinen Ferien: „Machst Du das denn öfters? So alleine weg fahren? Ist das nicht langweilig? Oder sogar gefährlich?“ „Nein! Langweilig ist es nur immer wieder diese Frage zu hören! Ja ich mache das öfters – Weil es GENIAL ist und ich abenteuerlustig bin! Und nein, es ist nicht gefährlich!“, dachte ich so für mich, aber stattdessen erklärte ich der Dame kurz und bündig mit einem breiten Lächeln im Gesicht: „Nein, das ist ganz und gar nicht langweilig, wenn man es mit sich selber aushält!“ drehte mich um und spazierte mit meinem Weinglas in der Hand davon.

Als junger Mensch wollte ich nie alleine sein

Wenn junge Menschen mir diese Frage stellen, kann ich das noch einigermassen nachvollziehen. Wenn man jünger ist, zumindest war das so bei mir vor zehn  Jahren, möchte man von seinen Liebsten umgeben sein und am besten gar nichts alleine machen müssen. Bei mir sah das früher so aus: Kam niemand mit ins Kino, dann ging ich nicht ins Kino, sondern schaute mir absolut gelangweilt etwas im TV an. Was für eine Panik das war, wenn am Weekend niemand mit raus wollte, ich schmollte wie eine beleidigte Leberwurst vor mich hin. Wenn man jung ist, kann eine das Alleinsein sehr verunsichern, das verstehe ich.

Aber wenn erwachsene Menschen die gleiche Frage stellen, kann ich mich persönlich nur wundern. Wie viele von uns sich immer noch abhängig machen von anderen, wie viele von uns sich und ihre eigene Gesellschaft nicht ertragen und Langweile haben. Dabei ist die Welt doch so spannend und aufregend. Es gibt so viel zu sehen, zu entdecken, zu lernen – wie kann man da von Langweile sprechen?

Wenn ich Lust habe auf eine Party zu gehen, mache ich mich fertig und gehe, wenn niemand mit will, will eben niemand mit. Die Wochenenden an denen ich alleine weg war, waren meistens auch die besten. Man lernt neue Leute kennen, wenn man offen ist, ansonsten hat man seine Ruhe und kann tanzen, chillen oder sonst was machen, so lange man will! Gerade dieses Jahr auf der Fusion habe ich gemerkt, wie happy ich war mich ungebunden über das Gelände und auf dem Dancefloor bewegen zu können. Alleine oder gar einsam war ich aber zu keinem Zeitpunkt. Auch wenn es mich ins Museum zieht, in dem ich gern Stundenlang verweile, dann mache ist das alleine. Und noch vieles mehr – ungebunden! Und ohne schlechtes Gewissen.

Es kommt auch auf das Umfeld an

Es hängt natürlich auch von den Leute ab, mit denen man unterwegs ist. Auf dem zweiten Festival waren ich mit einer festen Gruppe unterwegs und es war trotzdem grandios! Aber es waren eben auch Menschen die nicht gleich einen Nervenzusammenbruch erlitten, weil man nicht rund um die Uhr zusammen war.

Die Gesellschaft suggeriert uns: Single = Einsam und alleine. In etlichen Zeitschriften und Artikeln fällt mir immer wieder auf: Wer allein für sich steht, wird als bemitleidenswert und einsam abgestempelt. Die Gesellschaft suggeriert: Diese Person braucht dringend Freunde um sich herum, die ihn aufbauen oder am besten einen Partner, um sich endlich ganz fühlen zu können. Warum eigentlich? Wir werden alleine geboren, wir sterben alleine, auch wenn uns jemand dann die Hand hält, in unserem innersten, auf die letzte Reise machen wir uns alleine. Warum sollten wir uns also alleine mit uns nicht wohl fühlen dürfen? Sicher sind Freunde was tolles, auch ich habe welche, stellt euch vor! Aber doch geniesse ich die Zeit, in der ich alleine bin sehr.

Allein in Bukarest

Seit Samstag bin ich alleine in Bukarest, ich habe mir hier ein kleines Apartment gemietet, habe die Stadt unsicher gemacht und das Nachtleben gerockt. Aber wirklich alleine war ich kaum, ganz im Gegenteil. Die Leute hier sind unglaublich offen und locker! Deswegen geniesse ich diesen ruhigen Tag heute umso mehr. Denn ich habe auch endlich Zeit gefunden einen neuen Artikel zu schreiben. Und da es draußen so scheußlich ist, bleibe ich den ganzen Tag im Bett. Für mich bedeutet Urlaub auch: Erholung und mal nix tun.

Wäre ich mit einer Freundin hier…ich weiss nicht ob sie das mitmachen würde. Ich habe es bereits oft erlebt, dass Menschen eine gewisse Anspruchshaltung entwickeln, wenn man zusammen verreist. Nicht nur bei mir persönlich, auch bei Pärchen: Sie will am Strand liegen – aber bitte nicht alleine. Er möchte durch die Stadt ziehen – aber bitte auch nicht alleine. Konflikte vorprogrammiert.  Ich kenne so einige Menschen die als Paar in den Urlaub gefahren sind und als Singles zurückkamen. Und warum? Weil keiner bereit war mal einen Tag alleine loszuziehen oder Kompromisse einzugehen. Aber ja, auch ich bekomme heute
Abend Gesellschaft und freue mich darauf. Vielleicht auch, weil es nur ein paar Tage sind und ich danach wieder alleine hier bin.

Kompromisse & Ich? Wir sind keine Freunde

Ich habe keine Lust auf Kompromisse. Und weil mir das sehr deutlich bewusst ist und, weil ich auch weiss, dass man Kompromisse eingehen muss, wenn man unter Menschen ist, entscheide ich mich meist für mich und gegen andere. Nicht weil ich die anderen nicht mag, sondern weil ich eben mein Ding durchziehen möchte. Und ich nicht darauf warte, dass sich jemand meiner erbarmt und mitkommt oder mir das Händchen hält. Wahrscheinlich tendiere ich auch eher zur Einzelgängerin und mein sturer Kopf unterstützt das natürlich umso mehr!

Deswegen verstehen ich die andere Seite nicht. Vor was hat man denn Angst, wenn man alleine los zieht? Ich kenne einige, die waren z.B. noch nie alleine im Kino! Ich meine, wie viel quatscht man denn so zu zweit, während man sich einen Film ansieht? Eben.

Warum nicht alleine in den Urlaub fahren und schauen was passiert? Seinem eigenen Rhytmus folgen, lesen, shoppen oder mal gar nichts machen ohne schlechtes Gewissen? Alleine im Restaurant sitzen findet ihr doof? Glaubt mir, ich war schon ein paar mal alleine abends im Restaurant und in den Gesprächen von einigen Damen, Herren oder Pärchen wäre niemand von uns gern verwickelt worden. Gepriesen sei die Ruhe beim Essen, wenn man allein speist! Und außerdem: Warum verwöhnt man sich nicht selbst so, wie man einen Partner verwöhnen würde?

Liebe fängt mit Selbstliebe an!

Sich ins Spa einladen zu einer Massage, davor ein Glas Champagner, anschließend fein essen und nach Hause gehen zu einem Schlafzimmer voller Kerzen? Klingt verlockend? Warum warten dann einige auf einen Partner, um es in die Realität umzusetzen? Verwöhnt euch selbst! Gönnt euch all das, was ihr von einem anderen Menschen erwarten würdet. Übernehmt Verantwortung für euch selbst, erfüllt euch selber eure Wünsche statt auf einen Menschen zu warten der mitgeht oder euch jeden Wunsch von den Augen abliest. Seid selbst dieser Mensch, der euch glücklich macht – no matter what. Denn wenn ihr das nicht könnt, wie soll euch dann ein anderer glücklich machen?

Und sicher, am Anfang ist es ein wenig beängstigend, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, sich kennenzulernen ohne Ablenkung von aussen durch andere, aber es lohnt sich!

 

Dieser Text erschien zunächst auf wasmansonichtsagendarf.ch. Wir danken Paula für Ihre Erlaubnis ihn auch hier zu veröffentlichen. Auf ihrem Blog finden sie weitere interessante und kritische Texte zu Themen des täglichen Lebens.

Neuer Job: Umzug in eine Stadt, die man nicht mag

 

Für eine tollen Job oder ein Studium müssen wir oft in eine andere Stadt ziehen. Was aber, wenn wir uns in dieser Stadt einfach nicht wohlfühlen?

Das wird nicht mein Zuhause

Neuer Job, neue Stadt, neues Leben – das klingt erst einmal total aufregenden. Was aber, wenn wir uns bereits kurze Zeit nach unserer Ankunft nach dem Tag sehnen, an dem wir dieser Stadt wieder den Rücken kehren dürfen? So eine Zeit kann uns sicher reifen lassen und der Selbstfindung dienen: Wie gehen wir damit um, dass wir plötzlich ganz alleine sind? Wie gut können wir uns auf etwas einlassen, dass uns nicht glücklich macht? Und vor allem, welche positiven Aspekte können wir aus so einer Situation ziehen?

Ich möchte mit meinem Beitrag gerne zu einer Diskussion anregen. Nicht jede Stadt berührt unser Herz. Wie also gehen wir damit am besten um, wenn wir aus rein vernünftigen Gründen erstmal an eine Stadt gebunden sind, die Tausende andere mögen, die sich aber niemals richtig für uns selbst anfühlt?

Ein Neuanfang?

Beruflich bedingt bin ich bereits mehr als zehn Mal umgezogen – privat viel gereist – und weiß und fühle darum schnell und bestimmt, was ich brauche, um mich in einer Großstadt, einer Kleinstadt, in Deutschland oder auch im Ausland glücklich und verbunden mit einem Platz zu fühlen. Und diese Stadt hier, in der ich gerade lebe, hat das einfach nicht – zumindest nicht für mich.

Beinahe alles zwickt, es klemmt, ich seufze und trotzdem ziehe ich hier seit gefühlten zehn Jahren dauerlächelnd durch Straßen, Geschäfte, Büros. Diese Stadt und deren Menschen können schließlich nichts dafür, dass sie so grottenfalsch für mich sind. Obwohl ich zwei Hände voll wirklich liebgewonnener Menschen, schöne Erlebnisse und Dinge, die ich hier in den vergangenen eineinhalb Jahren kennenlernen durfte, mit dieser Stadt verbinde, fühlen sich diese 18 Monate wie Jahre an.

Lernen, was man will – und was nicht

Trotzdem ist diese Erfahrung sehr wichtig: Ich kann hier beispielsweise immer sicherer definieren, was ich eben nicht will. Das ist wichtig für meine persönliche Entwicklung. Ich empfinde das tatsächlich als Geschenk, das meine ich ernst. Es gibt das schlaue Zitat:

 „I am thankful for all those difficult people in my life. They have shown me exactly who I do not want to be.”

Und so geht’s mir hier. In einer Stadt, die mir mehrmals täglich – und das überdeutlich – zeigt, dass sie es für mich eben so gar nicht ist und dass ich wo ganz anders hingehöre. Ich bin aus Baden und bekanntlich „von der Sonne verwöhnt” wie ein Werbeslogan über den dortigen Wein verkündet. Früher mochte ich Regen tatsächlich sehr gern. Für mich gab es beispielsweise nicht schöneres als bei Regen zu joggen und danach heiß zu duschen. Hier aber kann ich es nicht ertragen, Regen auch nur in der Wettervorhersage zu sehen, geschweige denn ihn auf meiner Haut zu fühlen und überhaupt zu riechen. Regen riecht ganz unterschiedlich in Baden, Paris und Buxtehude.

Kein Liebeslied

Nein, das hier ist wahrlich keine Liebeserklärung für diese wirtschaftsträchtige Stadt im Rheinland. Die überlasse ich anderen. In der gefühlt richtigen Stadt zu wohnen, ist nämlich wie die Sache mit dem „richtigen” Partner: Der richtige Partner kann nichts falsch machen und der falsche nichts richtig. Manche mögen nunmal Erdbeereiscreme lieber als Schokolade, ziehen Pasta, Pommes vor oder trinken lieber Selters als Sekt. Es ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Wir sind verschieden und meine Meinung über diese Stadt ist aus diesem Grund völlig subjektiv und allein mein Empfinden. Für jemand anderen gibt es eine andere Stadt, ein Dorf, über das er vielleicht kaum Positives zu berichten hat. Für jemand anderen mag es auch völlig unverständlich sein, wie sehr ich ein, zwei Städte in Baden so liebe. Es geht hier allein um das Gefühl, in irgendeiner Stadt oder an einem x-beliebigen Ort sein zu „müssen”, an dem wir nicht gerne sind.

Hier gehöre ich nicht hin

Das Gefühl am falschen Ort zu sein, kennen sicher einige von uns. Und dieses Gefühl läßt sich auch nicht von anderen ausreden, diese Stadt sich einem nicht schön reden. Am falschen Ort zu wohnen ist auch ein bißchen so, wie in einer schlechten Beziehung festzustecken: Wir kennen den anderen, wissen ganz genau, dass es nicht (mehr) passt, aber bleiben dennoch, aus eher nüchternen Gründen. Da hilft auch kein „Aber ihr passt doch so toll zusammen!” von Bekannten. Wir fühlen was sein soll und was nicht und früher oder später gehen wir.

Immerhin spielen wir bei einem „am falschen Fleck sein und dennoch bleiben” nicht mit irgendwelchen Gefühlen. Dieser Stadt ist es nämlich völlig egal, ob ich da bin oder nicht. Es wird eines Tages ganz einfach ein Neuankömmling oder ein bereits Angekommener mit meiner süßen Wohnung hier bereichert und ich bin weg. Wer gerne nachvollziehen möchte, wie und für was mein Herz schlägt, macht eine Woche Urlaub in Baden-Baden oder er bucht ein Wochenende in einer romantischen Ecke in Paris.

Ich mag meine Wohnung hier als mein gemütliches Zuhause. Und ich mag auch, dass ich die Stadt nicht mag und mich so voll und ganz auf mich, einige wenige Kontakte und vor allem meine Karriere und Zukunftsplanung konzentrieren kann. Um täglich glücklich von A nach B zu kommen, schwelge ich in meinen Erinnerungen an andere Städte, während ich über den Boden hier flaniere. Ja, genau, ich flaniere. Gerne in hohen Schuhen,  seltener in Ballerinas und niemals in Segelschuhen oder Sportschuhe, die so typisch für hier sind. Mein russisch- und tussig-inspiriertes Schuhwerk läuft also auf dem Asphalt einer sportiven westdeutschen Stadt und meine Gedanken hängen woanders.

Über Paris sage ich, dass ich eine Fernbeziehung mit dieser Stadt führe. London als Stadt ist meine Affäre. Moskau ist im Winter wunderschön. Meine Freundin wohnt in Baden. Während ich also an all diese wundervollen Städte denke, sage ich mir, ganz erwachsen, dass ich hier reifen und das Gute mitnehmen kann.

Ich bin eigentlich schon gar nicht mehr richtig da

Ein Problem gibt es aber: Ich lasse mich hier nicht mehr ein. Ich habe es eine längere Zeit versucht, aber dann verworfen. Mein zweiter Fuß – metaphorisch gesprochen – steht nicht mehr auf diesem Boden. Er steht mittlerweile wieder in meiner blumigen Vergangenheit, in Städten meiner Alltagsfluchten, oder auch bereits in meiner rosigen Zukunft, die ganz woanders sein wird.

Mein Lächeln ist trotzdem echt, denn es ist für die Menschen hier, die so gar nichts dafür können, dass ich mich wie ein Englishman in New York fühle. Ein Alien, der die falschen Schuhe trägt. Ein sonnenverwöhntes Geschöpf, das vom warmen Regen in die Traufe kam. Aber mein anderer Fuß, mein Herz, die fehlen eben leider und so quieke ich vergnügt, wenn ich an jedem einzelnen Abend weiß, dass wieder ein Tag weniger bleibt, den ich hier sein werde.

Wie gehen wir damit am besten um?

Denkt ihr eigentlich, dass wir uns mit einem Platz oder Menschen aussöhnen, wenn wir wissen, dass eine Situation bald der Vergangenheit angehört? Wie können wir uns eine Zeit an einem Ort noch gefühlt verkürzen, indem wir was genau sinnvoll damit anstellen? Ob ich je bereuen werde, diese Stadt in Monaten oder in einem Jahr verlassen zu haben?

Die Kündigungsfrist meiner Wohnung beträgt eine einzige Woche und das allein ist für mich ein Grund noch gut bleiben zu können. Allein das Wissen um die Freiheit, dass ich quasi von heute auf morgen gehen könnte, macht mich so zufrieden, dass ich noch nicht gegangen bin. Und vielleicht ist genau das  die Kunst?

 

Wir bedanken uns bei PetissaPan für die Bereitstellung, ihren Text zu verwenden. Weitere tolle Texte findet ihr auf ihrem Blog! Es lohnt sich!

Schnell zu Geld kommen? Aufräumen!

Frühjahrsputz verdrängt? Knapp bei Kasse? Kombinieren Sie beides und kommen Sie schnell zu Geld!

Fangen Sie an auszuräumen. Nehmen Sie alles in die Hand und überlegen sich, ob Sie diese Vase, dieses Buch oder die DVD-Sammlung, die sie schon ewig nicht mehr angeschaut haben, in ein paar Wochen vermissen würden!? Vermutlich werden Sie sehr oft „Nein“ sagen. Manchen Sie sich einen Stapel oder räumen eine Ecke frei, in der Sie alle Gegenstände in Ihrem Haushalt parken, die Sie womöglich zu Geld machen können.

Entstauben Sie alles und putzen Sie dabei Ihr Heim. Sie können dabei längst vergessene Schmuckstücke finden, die Sie alle zu Geld machen können. Vergessen Sie nicht ihr Schmucketui und den Kleiderschrank. Schauen Sie sich im Keller oder auf dem Dachboden um. Kinderspielzeug obwohl Ihre Kinder längst rausgewachsen sind? Ab auf den Stapel!

Denn heutzutage ist es so einfach wie noch nie, einen Käufer für fast Alles zu finden! Das Internet hat alles leichter gemacht und so auch den Verkauf von vermeintlichem Trödel. Garagenverkäufe waren mal. Auch Flohmärkte müssen nicht zwingend ersucht werden. Apps wie ReBuy, Kleiderkreisel, Shpock oder Ebay-Kleinanzeigen machen es Ihnen kinderleicht alte Gegenstände zu Geld zu machen. Sie können auch bei Facebook in Nachbarschafts-Gruppen eintreten und Ihre Sachen auch zum Tausch anbieten!

Sie suchen sich eine Gruppe in Ihrer Nähe, posten ein Foto und beschreiben was Sie anbieten und was Sie dafür haben möchten, wenn Sie schon eine Vorstellung haben. Sie werden benachrichtig, sollte sich jemand auf Ihre Annonce melden. So geht es übrigens auch mit allen anderen Apps und Seiten, wenn Sie etwas direkt zum Kauf anbieten. Haben Sie Goldschmuck oder Diamanten, die Sie verkaufen möchten, kommen Sie besser direkt zu uns. Bei uns müssen Sie keinen Preis aushandeln, sondern können mithilfe des Goldpreisrechners sofort wissen, welchen Preis Sie erhalten.

Wer sind unsere Kundinnen?

Frauen, die einen Neustart wagen

wie Jette L.! Als die kurze zweijährige Ehe unserer Kunden Jette L. endete, fand sie sich vor einem Neuanfang wieder. Einem Neuanfang, den sie bewusst wollte. Sie wollte weg aus dem Norden zurück in ihre pfälzische Heimat und hatte auch schon eine feste Jobabsicht. Da sich ein Umzug aber nicht von alleine bezahlt und jeder Neuanfang finanzielle unvorhersehbare Hürden mit sich trägt, rang sie lange mit der Entscheidung zu uns zu kommen.

Ihr war klar, dass ihr Verlobungsring und ihr Ehering aus Gold einiges wert sein könnten. Auch überlegte sie das geerbte Gold-Collier, das sie sowieso nie trägt und auch keiner danach fragt, einfach mal schätzen zu lassen. In einem Fernsehbericht hatte sie über so manche schwarze Schafe unter den Goldankäufern mitbekommen, dabei aber auch erstmals den Begriff Scheideanstalt kennengelernt. Frau L. machte sich schlau wer im Norden Deutschlands die besten Bewertungen hatte und rief kurzerhand bei uns an.

Wir nahmen ihr die Scheu und rieten ihr, doch erstmal ihren Goldschmuck über unseren Goldschmuck-Rechner zu berechnen. Denn oft ist es so, dass der Verkaufspreis von Schmuck den tatsächlichen Materialwert um ein Weites übertrifft. Hier kommen Lieferanten, Gewinnmargen und die Arbeitszeit des Goldschmieds hinzu. Für eine Scheideanstalt geht es um das reine Edelmetall. Schnell wurde Frau L. Klar, dass man den einstigen Verkaufspreis nicht wieder erwarten kann und realistisch sein muss. So wie der emotionale Wert die Sicht nicht trüben darf, darf man nicht die Erwartungen von damals beim Kauf haben. Für den Verlobungsring könnten unsere Schmuckexpertinnen den Wert des Steins ermitteln. Alles unverbindlich und somit vereinbarte Frau L. ein Beratungsgespräch.

Einige Tage später konnte sie vor Ort den Unterschied von einer industriellen Scheideanstalt mit Werkhalle zu einem Goldhändler mit Filialen erkennen, der sich womöglich sogar selbst als Scheideanstalt bezeichnet. Frau L. bekam eine umfassende Beratung, in der wir den Wert des Goldrings und ihres Gold-Colliers innerhalb 30 Minuten analysierten. Anschließend zeigten wir Frau L., wie wir den Wert von Diamanten in unserem Prüflabor feststellen. Auch hier machten wir Frau L. klar, dass der Wert eines einzelnen Diamanten nicht mehr den Wert hat, den er als Stein in der Fassung im Kauf hatte. Wir rieten Frau L. ihren Verlobungsring wieder mitzunehmen und ihn bei seriösen Hamburger Juwelieren schätzen zu lassen und gerne erneut zu uns zu kommen. Den Goldschmuck ließ sie bei uns und war mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. So hatte sie die nötige finanzielle Rücklage erhalten, die sie für ihren Neustart brauchte.

 

Kundinnen, die sich einen Traum erfüllen möchten

Jahrelang träumte Frau Sylvia K. Von einer mehrmonatigen Kreuzfahrt. Die Erziehung der Kinder, der Haushalt und ihr Beruf ließen den Traum jahrzehntelang nur Traum bleiben. Frau K. gönnte sich andere schöne nicht zeitintensive Dinge wie Goldschmuck. Geschenke von ihrem Ehemann, das Erbe ihrer Mutter oder die Goldkette, auf die sie lange gespart hatte. Materielle Werte, die sich mit der Zeit angehäuft hatten. Dem war sich Frau K. immer bewusst, als sie zur Beratung zu uns gekommen ist. Sie sagte, sie hatte es im Gefühl, dass es sich auszahlen sollte, ihre Schmuckstücke über die Jahre nicht abzugeben, sondern auf den steigenden Goldpreis zu vertrauen.

Die Kinder verliefen das Haus, die beruflichen Jahre neigen sich dem Ende und die Preise für Kreuzfahrten glichen keinem privilegierten Luxusurlaub mehr. Frau K., die schon vor Jahren von einer zufriedenen Freundin von uns erfahren hatte, erinnerte sich an uns und vereinbarte einen Termin. Dieser hatte es in sich. Frau K., die mit mehreren Ringen, Ohrringen, einer massiven Goldkette und sogar mehreren Gramm Zahngold zu uns kam, konnte sich auf einen Schlag eine Kreuzfahrt für Zwei der gehobenen Klasse leisten, ohne dass weiteres Sparen nötig wäre.

Goldschmuck – Finanzieren Sie Ihre Zukunft!

Seit Jahren haben Sie womöglich eine Sammlung an Goldschmuck, der jedoch letztlich ungetragen bleibt? Einige davon waren kostspielige Geschenke oder Verlobungsringe, einige wurden geerbt und andere kauften Sie wiederum für sich? Womöglich hängt auch ein emotionaler Wert an Ihrem Schmuckstück. Doch wo bleibt neben der Karriere, den Kindern oder dem Haushalt noch die Zeit, aufwendige Schmuckstücke zu tragen? Anstatt teure Schmuckstücke wie Goldringe oder Diamant-Ohrringe, die nicht wirklich getragen werden, verstauben zu lassen, entscheiden sich immer mehr unserer Kundinnen, ihre Schmuckstücke an unsere Scheideanstalt zu verkaufen und den finanziellen Aspekt zu betrachten.

Goldschmuck schätzen lassen

Immer mehr Frauen schätzen zwar den vererbten Goldschmuck, die teuren Ohrringe und den Verlobungsring, doch wird die persönliche und finanzielle Freiheit immer größer geschrieben. Die Kosten einer Fortbildung, die Zukunft der Kinder oder die jahrelange Wunschreise verdrängt immer mehr den Wunsch nach materiellem Besitz. In keiner Generation zuvor gab eine so enorme Nachfrage, Goldschmuck zu verkaufen. Der Verlobungsring wird verkauft, doch die Erinnerung bleibt.

Aufgrund der hohen Nachfrage gibt es immer mehr Möglichkeiten, seinen Schmuck zu verkaufen. Umso wichtiger ist es, sich vor dem Verkauf bestens zu informieren. Sie sollten den Ort finden, der Ihren Bedürfnissen am Besten entspricht und Ihnen einen fairen und marktgerechten Preis zahlt. Gehen Sie zu einem Juwelier, erhalten Sie oft einen Preis, der unter dem Marktwert liegt. Klar, der Juwelier möchte das Schmuckstück gerne wieder verkaufen und Gewinn machen. Nehmen Sie Anlauf zu einem der zahlreichen Goldhändler „um die Ecke“, die mit besten Preisen werben, werden Sie Ihr blaues Wunder erleben. Wir raten unseren Kunden stets, vor dem Verkauf zu vergleichen.

Wir beraten gerne

Wir als Scheideanstalt können Ihnen durch unsere eigene Rückgewinnung von Edelmetallen beim Kauf die bestmögliche Goldmenge bieten, die Sie erhalten können. Es geht kein Gramm verloren. Durch unseren Börsenzugang können wir Ihnen die aktuellsten Marktpreise anbieten. Unsere Schmuck- und Diamantgutachterinnen können Sie fachkundig beraten, ob Ihr Diamantring beim Verkauf an uns oder durch alternative Vermarktungswege einen besseren Preis erzielt. Ihre Zufriedenheit ist unsere Werbung. Wir glauben, dass sich eine hervorragende Kundenberatung auszahlt. Selbst wenn wir dadurch einen Auftrag nicht erhalten.